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SchwachPerfekt 
Geschrieben von: daniel   
Freitag, den 26. Juli 2013 um 11:45 Uhr
 
           
Die Geburt des Ego’s
 
Das was du normalerweise mit “Ich” in Verbindung setzt, ist nicht wer DU wirklich bist …

Um diese, mit Verlaub sehr widersprüchliche Aussage ein wenig zu entmystifizieren möchte ich es euch durch das Bild eines einfachen Beispiels näher bringen. Wir beginnen wie immer in der Kindheit, der Kinderstube des Egos.
 
Wenn ein kleines Kind zum ersten Mal mit Materie, in Form eines Spielzeugs in Berührung kommt wird es versuchen sich mit diesem Spielzeug zu identifizieren. Der Prozess der aller ersten Identifizierung mit einer Form ist der Geburtsmoment des Egos. Der beste Test um zu bestätigen das, das kleine Ego gesund und wohlauf ist, besteht darin dem Kind das Spielzeug wieder wegzunehmen. Das Kind (das neugeborene Ego) wird automatisch anfangen zu schreien weil es nach der Identifikation das Spielzeug als seinen Besitz deklariert hat.
Was folgt ist der uns bekannte Schmerz und der Kreislauf hat begonnen.
 
 
Warum folgt Schmerz?
 
 
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Geschrieben von: daniel   
Dienstag, den 16. Juli 2013 um 16:30 Uhr
 
           
Veränderung ist die einzige Sicherheit die wir haben
 
Veränderung kann wundervoll sein. Wir können unser Auftreten verändern, unsere Beziehungen optimieren, neue aufregende Jobs finden oder gar einen neuen Partner! Neugeborene werden zu kleinen Babys und schon bald lernen diese Babys das Lesen und blubbern unaufhörlich vor sich hin bis sie dann mitten in der Pubertät ganz aufhören mit dir zu sprechen. Sie verlieben sich das erste Mal und erleiden den ersten Liebeskummer.
 
Das und vieles mehr bedeutet für viele von uns Veränderung und sie ist allgegenwärtig.
 
Veränderung war in meinem Leben lange eine unterbewusste Bedrohung für mein Sicherheitsgefühl. Ich bin im Sternzeichen Krebs geboren und im Leben machen Krebse bekannter weise einen Schritt vor und zwei zurück. Nie gehen sie den direkten Weg, denn sie lassen sich mehr als andere Zeichen von ihren Gefühlen leiten. Das macht sie instinktsicher, aber auch sehr kompliziert. Im Leben meiner Eltern jedoch spielte Veränderung eine selbstverständliche Rolle und somit wurde ich von Kind an intensiv in Veränderung trainiert. Wir sind viel umgezogen, lebten in unterschiedlichen Städten und sogar unterschiedlichen Ländern. Neue Lebensumstände, Sprachen, Kulturen, Mentalitäten konditionierten über Jahre in regelmäßigen Abständen meinen “Veränderungs-Muskel“ und gleichzeitig mein Akzeptanzvermögen.
 
Heute machen mir Veränderungen Spaß und ich nutze sie konstruktiv aber das war wie gesagt nicht immer so. Das schlimme an Veränderung ist das wir sie genauso haben wollen wie wir sie fürchten. Und wir brauchen Veränderung  genauso wie wir auch Sicherheit brauchen.

Typische Aussagen wie:
„Ich hasse meine Ehe aber ich habe Angst davor alleine zu sein.“  Oder „Mein Beruf langweilt mich aber ich hab ja nichts anderes gelernt.“
 
 
Das kommt euch bekannt vor?
 
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